Leichter Reisebuggy für‘s Handgepäck im Flugzeug | Der Babyzen YoYo 6+ im Test

Leichter Reisebuggy für‘s Handgepäck im Flugzeug | Der Babyzen YoYo 6+ im Test

Eigentlich sind wir die typischen Trageeltern, auch im Urlaub und haben daher bisher auf einen Kinderwagen oder Reisebuggy verzichtet. Da wir aber stets einen Autokindersitz mitschleppen, um unsere Tochter im Flugzeug zu sichern, waren wir kürzlich auf der Suche nach einem geeigneten und möglichst kleinen Buggy, der uns diese Last abnimmt. Dabei sind wir auf den Babyzen Yoyo 6+ gestoßen, der von seinen Maßen und von seinem Gewicht her im Flugzeug im Handgepäck mitgeführt und in der Kabine verstaut werden darf. Ob er unseren Test auf Herz und Nieren bestanden hat, verrate ich in diesem Beitrag.


Skeptisch wie wir sind, haben wir uns erst mal dafür entschieden, den Reisebuggy mit Liegefunktion zu leihen. Denn eigentlich wollen wir unsere Tochter ja weiterhin tragen. Bei Gefallen könnten wir von der anschließenden Kaufoption Gebrauch machen und der Mietpreis würde angerechnet.

Reisebuggy ausleihen und testen, der Babyzen YoYo 6+

Was aber hat unser Interesse für den Babyzen YoYo 6+ geweckt? Ganz klar: Die Möglichkeit, den Buggy in der Kabine im Flugzeug verstauen zu können und nicht wie üblich am Gate abgeben zu müssen. Denn normalerweise reisen wir nur mit Handgepäck (unsere Packliste). Der Babyzen als Reisebuggy kommt ohne viel Zubehör aus und ist wirklich ein Raumwunder, den Miniaturaspekt hervorgehoben. Er lässt sich auf ein winziges Faltmaß zusammenklappen und in der mitgelieferten Tasche bequem verstauen und über der Schulter tragen. Rolltreppen und defekte Aufzüge sind somit kein Hindernis mehr. Der Babyzen ist gut gefedert und die Räder halten einiges aus. Der perfekte Reisebegleiter.

Warum wir den Yoyo jetzt immer mit auf Reisen haben erzähle ich euch in diesem Beitrag. Denn wenn wir nicht mit dem Babyzen Buggy zufrieden gewesen wären, dann hätten wir ihn im Anschluss an den Urlaub zurück gegeben.

Warum ein Buggy mit Maßen für’s Handgepäck?

Auf vergangenen Flügen haben wir zahlreiche Familien gesehen, die ihren Reisebuggy bis zum Gate geschoben und dort abgegeben haben. Sehr praktisch, egal ob man ein Kind, das Handgepäck oder wie wir einen Autositz darin schiebt. Der Nachteil wird allerdings erst beim Aussteigen nach der Landung klar: der erste Weg führt zum Sperrgepäckband, an dem die Güter meist als letztes ausgegeben werden. Denn nicht immer erhält man den Buggy auch am Flugzeug wieder zurück.

Warum ist der Babyzen YoYo 6+ für Flugreisen und für die Mitnahme im Handgepäck geeignet?

Die Antwort fällt ziemlich kurz aus: er ist klein und leicht. Alternativ zum Beutel kann er auch in einer praktischen Reisetasche verpackt werden und mit dem integrierten Tragegurt bequem über der Schulter transportiert werden. Außerdem lässt er sich mit nur einem Handgriff aufklappen, was gerade für Mini und mich, wenn wir nur zu zweit reisen, ein absoluter Vorteil ist. Mit Kind auf dem Arm erleichtert mir das einiges.

Maße und Gewicht des Buggys, der Babyzen 6+ mit optimalen Faltmaßen als Reisebuggy

Mit nur knapp 6 Kilogramm Gewicht und dem unschlagbaren Faltmaß 52 cm x 44 cm x 18 cm passt er problemlos in das Gepäckfach in der Flugzeugkabine, in einen kleinen Kofferraum oder hinter den Sitz im Auto.

Babyzen YoYo 6+ Testbericht | Leichter Reisebuggy für's Handgepäck | www.childandcompass.com

Räder und Bereifung haben mich zuerst ein wenig zweifeln lassen, denn zu Hause nutzen wir outdoor in Wald und Feld einen gut gefederten dreirädrigen Jogger. Die Räder des Babyzen sind klein und schmal, trotzdem ist die Federung auch auf unebenem Untergrund für einen Buggy recht gut. Hier bietet der YoYo Reisebuggy  einen echten Kompromiss, denn das minimale Design spiegelt sich im Gewicht, den Faltmaßen und dem Tragekomfort wieder. Und mal ehrlich: Reifen aus Kunststoff können im Gegensatz zu mit Luft gefüllten Gummireifen keine Panne bei der Begegnung mit Scherben, Dornen oder anderen spitzen Gegenständen haben.

Design, Liegeposition und Komfort beim YoYo 6+

Ein Plus ist die stufenlose Verstellmöglichkeit der Rückenlehne, allerdings nicht in eine vollständige horizontale Liegeposition. Mini schläft eh lieber mit leicht erhöhtem Oberkörper, sodass uns das nicht stört. Zudem ist sie es von unserem Jogger Buggy zu Hause gleichermaßen gewohnt, denn dieser erlaubt auch keine waagerechte Liegeposition. Der Babyzen bietet trotzdem genügend Platz um sich auszustrecken oder sich in eine gemütliche Decke zu kuscheln. Die Kids sitzen und liegen im YoYo wirklich sehr gut, zudem sieht er schick und sportlich aus. Uns gefällt der Reisebuggy mit beige-grauem Bezug und schwarzem Gestell am besten, das Material ist pflegeleicht und kann bei Bedarf komplett gewaschen werden. Der nicht verstellbare Griff hat mir bei 1,70 m Körpergröße noch ein angenehmes Schiebegefühl bereitet, auch auf längeren Strecken. Die Schwenkräder aus Kunststoff erlauben Wendemanöver auf engstem Raum.

Zubehör für den Babyzen YoYo 6+ Reisebuggy

Das vorhandene und schon recht weit nach unten reichende Sonnenverdeck könnte bei Bedarf zwar durch einen Sonnenschirm erweitert werden, uns hat es allerdings genügend Schatten gespendet. Das Körbchen unter der Sitzfläche bietet ergänzend mit dem Reißverschlussfach im Sonnenverdeck und dem Netz an der Rückenlehne für diesen verhältnismäßig sehr kleinen Buggy viel Platz, alternativ kann am Griff noch eine Tasche befestigt werden.

Babyzen YoYo 6+ Testbericht | Leichter Reisebuggy für's Handgepäck | www.childandcompass.com

Fazit zum Babyzen YoYo 6+

Rund 400 Euro für einen Buggy sind natürlich ein Wort. Für uns steht nach dem ersten Urlaub allerdings fest, dass er jeden Cent wert ist. Egal ob ein Kind darin schläft oder das Gepäck geschoben wird. Alternativ kann er ausgeliehen oder gebraucht gekauft werden. Im Gelände greifen wir nach wie vor auf unseren Outdoor-Jogger zurück, denn dafür ist der Babyzen mit seinem schlichten Design und dem kleinen Faltmaß nicht konzipiert. Zum Einkaufen, beim Citybesuch und vor allem auf Reisen wird er allerdings künftig als Reisebuggy unser Begleiter sein und das nicht nur als Schubkarre für den Autositz. Mini hat gerne darin gesessen und für mich war es zwischendurch eine Erleichterung, sie nicht durchgehend tragen zu müssen. Bei starkem Wind oder an einem steilen Hang würde ich ihn jedoch nicht ohne zusätzliche Sicherung abstellen. Ebenfalls im Bus sollte er zusätzlich gesichert werden. Die mit dem Fuß zu betätigende Bremse funktioniert zwar einwandfrei, bei seitlicher Krafteinwirkung bewegt er sich jedoch und ist möglicherweise auch kippgefährdet. Ein kleiner Hinweis am Rande, der unser Fazit jedoch nicht beeinträchtigt. Auch hier sehe ich den Kompromiss zu den kompakten Maßen.

Nützliche Tipps für den Babyzen YoYo 6+ als Reisebuggy im Handgepäck

Manche Airlines mögen keine Buggys im Handgepäck. Aber auch das ist mit dem Babyzen YoYo 6+ kein Problem, denn mit der mitgelieferten Tasche verstauen wir ihn kurzerhand vor jeder Kontrolle darin oder verweisen darauf, dass wir ihn vor dem Einsteigen darin verpacken. So nehmen wir auch die erste Hürde beim Check-in, damit unsere Tasche das passende Label für Gepäckstücke, die in der Kabine verstaut werden, bekommt.

Bis bald!

Babyzen YoYo 6+ Testbericht | Buggy & Kinderwagen für Handgepäck im Flugzeug | www.childandcompass.com | Zubehör | Urlaub mit Kind & Baby

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3 Kommentare

  1. 24/05/2018 / 09:35

    Interessanter Bericht!, wir haben auch einen Reisebuggy , den wir auch im Alltag nutzen ich weiß aber nicht mal die Firma muss ich gestehen. Der Buggy ist letztes Jahr quer durch Europa gereist mit dem Zug und auch schon mehrmals geflogen und hier im Alltag wird er auch genutzt. Im Flugzeug checken wir ihn immer ganz normal ein und meist kommt er beim normalen Gepäck raus, also kein Sperrgepäck, das ist ja wieder bei jedem Flughafen anders.
    Dann euch noch viel Spass mit dem Buggy.

    LG aus Norwegen
    Ina

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