Siem Reap & Angkor: Sehenswürdigkeiten in der Provinzhauptstadt

Wer nach Kambodscha reist, der schaut sich unweigerlich die Tempelanlagen rund um den berühmten Angkor Wat im Angkor Archaeological Park an und landet meist in einer Unterkunft im nahe gelegenen Siem Reap.

Dort sind wir zum Auftakt unserer Kambodscha-Reise angekommen und erkunden am ersten Tag fußläufig die Stadt. Die markanten Spots sind ohne Auto erreichbar, ein Taxi oder Tuk Tuk benötigst du nicht.


Wenn du nicht genügend Zeit für weitere Stationen in Kambodscha hast, dann bietet sich ein 3-Tages-Pass in Angkor an. Für ganz hektische Besucher haben die Agenturen sogar Tagesausflüge, die den Sonnenaufgang und -untergang beinhalten, im Programm. Wir empfehlen dir einen Aufenthalt von mindestens drei Tagen in Siem Reap.

Von hier aus kannst du auch eins der schwimmenden Dörfer auf dem Tonlé-Sap-See besuchen. In unseren Beiträgen über Kambodscha weisen wir immer gerne auf das Thema Kinderarbeit in Entwicklungsländern hin, wenn du mehr darüber erfahren möchtest, liest du hier Alternativen und warum wir dem Reisen in Entwicklungsländer kritisch gegenüber stehen.

Die Anreise nach Siem Reap in Kambodscha

Der Angkor International Airport ist in nur knapp einer Flugstunde von Bangkoks kleinerem Flughafen DMK zu erreichen. Sobald das Flugzeug zur Landung ansetzt siehst du die für die Provinz Siem Reap typischen Felder.

Nach der Landung läufst du zu Fuß über das Rollfeld. Das niedliche Flughafengebäude ist nur ein paar Meter vom Landeplatz entfernt. Die anderen Passagiere sind schon weg, mit Kind dauert es ja alles immer ein wenig länger. Ganz schön ruhig hier.

Der Schein trügt allerdings, denn im Gebäude freuen wir uns, dass wir uns für das etwas teurere eVisum entschieden und dieses bereits von Deutschland aus beantragt haben.

Die Schlangen an den Schaltern sind wirklich lang, das Personal scheint nicht an einer schnellen Abfertigung interessiert. Die Gepäckausgabe hingegen geht schnell, als wir am Band ankommen kreisen unsere Rucksäcke bereits ihre Runden.

Am Ausgang des Flughafens wartet unser Fahrer auf uns, auch hier haben wir uns vorab um Sicherheit bemüht: Unser Kindersitz kann problemlos im Minibus angeschnallt werden.

Dass es in Kambodscha oder generell in Asien keine Anschnallgurte gibt, was gerne im Internet behauptet wird, stimmt selbstverständlich nicht. Wir empfehlen Reisenden mit Kind daher vorab einen privaten Fahrer zu organisieren und ein entsprechendes Auto auszusuchen.

Nach einer knapp 10 minütigen Fahrt sind wir schon mitten in Siem Reap.

Unsere Unterkunft: Hotel Prince D’Angkor

Als wir uns spontan nach einer familientauglichen Unterkunft in Siem Reap umschauen, scheinen nahezu alle Hotels und Gästehäuser bereits belegt. Wir weichen daher auf das teure Hotel Prince D’Angkor aus. Das Zimmer ist groß und geräumig und bietet den nötigen Komfort für Familien und Paare.

Wir bekommen sogar ein ‚Babybay‘ mit Moskitonetz für ältere Kinder, sodass wir wie gewohnt im Familienbett schlafen können. Das Personal ist zuvorkommend und nett, das englische Frühstück passt auch soweit, mit ein wenig Geschick lässt sich für jeden etwas nettes zusammenstellen.

Sehenswürdigkeiten in Siem Reap, Angkor

Anschließend laufen wir von unserem recht zentral gelegenen Hotel los. Ziel ist die Altstadt von Siem Reap. Wir nehmen einen kleinen Umweg nördlich des Stadtkerns durch den Royal Independence Garden und laufen entlang des Siem Reap River.

#1 Royal Independence Garden und Siem Reap River

Im Old French Quarter überqueren wir dann den Siem Reap River über eine der zahlreichen Brücken, die sich Fußgänger und Kraftfahrzeuge teilen.

Die kurzen Strecken sind für uns mit Kind im Gepäck optimal, wir können sie fußläufig zurück legen und sind auf keinen Fahrer angewiesen, der während unserer Erkundungstour mit dem Kindersitz im Auto in der Nähe auf uns wartet. Müde Menschen nehmen sich eins der zahlreichen Tuk Tuks und lassen sich durch die kleine Stadt fahren.

Standort: National Highway 6 / Airport Road / Gaulle Ave, Siem Reap

#2 Old French Quarter & Französische Kolonialbauten in Siem Reap

Entlang des Flusses nehmen wir Kurs auf die restaurierten französischen Kolonialbauten, die ich im Reiseführer entdeckt habe. Bunte und markante Häuser im entsprechenden Baustil.

Lass dich ein wenig treiben, schlendere durch die Straßen und Gassen. Neben zahlreichen Obsthändlern findest du hier ebenfalls die typisch asiatischen Garküchen. Die Auswahl ist riesig. Vor frischem Obst und Kokosnüssen können wir uns nicht retten.

Auch in Siem Reap macht das Verkehrschaos keinen Halt. Wir sind es gewohnt, dass rote Ampeln niemanden interessieren und Zebrastreifen nicht die gleiche Bedeutung haben wie in Deutschland. Dass gehupt und gedrängelt wird.

Und trotzdem passiert kaum etwas. Dieses Chaos gehört für uns zu einer Reise nach Asien hinzu. Was auf uns wie ein großes Durcheinander wirkt, ist für die Einheimischen Realität und Normalität. Wir lassen uns immer wieder gerne darauf ein.

Wer kurzfristig ein kleines Abenteuer sucht, der überquert einfach eine Straße. Adrenalin garantiert.

Standort: zwischen dem Siem Reap River und der Sivatha Road

#3 Highlight in Siem Reap: Altstadt

Wer dem Trubel ein wenig entkommen möchte, der schlendert wie überall auf der Welt am besten durch die kleinen Straßen und Gassen. In Siem Reap fernab der Hauptverkehrsrouten der Sivatha Road und der Pokambor Ave, zwischen denen sich die Altstadt von Siem Rap befindet.

Hier sind kleine Shops und Restaurants zu finden, die es uns für einen Moment erlauben, die laut hupenden Autos und den hektischen Verkehr direkt um die Ecke zu vergessen. In der näheren Umgebung findest du zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Siem Reap und versteckte Spots.

Standort: Old French Quarter

#4 Wat Preah Prom Rat & Wat Damnak, Sehenswürdigkeiten in Siem Reap

Anschließend begibst du dich zu dem aktiven Tempel Wat Preah Prom Rat, einer der weniger besuchten Sehenswürdigkeiten in Siem Reap.

Ebenfalls einen Abstecher wert ist Wat Damnak. Er ist einer der ältesten Tempel Siem Reaps, täglich geöffnet und der Eintritt ist frei. Hier befindet sich übrigens auch ganz in der Nähe eine Bibliothek, das Center for Khmer Studies.

Standort: New Street / Pokambor Ave, Siem Reap

#5 Old Market in der Altstadt von Siem Reap

Anschließend begibst du dich zum Old Market, einer Sehenswürdigkeit in Siem Reap, die du in jedem Reiseführer findest. Entsprechend viel ist hier los. Auf dem lokalen Markt kaufen die Bewohner Siem Reaps die Dinge des täglichen Bedarfs.

Du findest Snacks, Lebensmittel und Souvenirs genauso wie Kunst und Handwerk. Wenn du dich für fotokopierte Bücher oder die traditionellen Baumwollschals der Khmer interessierst, dann kaufe dir an einem der Stände einen der Kramas.

Hier kannst du dich auch günstig verpflegen, von den Supermärkten entlang der Hauptstraße raten wir aufgrund der unverschämten Preise ab.

Auf dem Old Market findest du lokale Spezialitäten zu fairen Preisen und unterstützt mit deinem Einkauf die hier lebenden Menschen, die von den Einnahmen der Besucher der Tempelanlagen kaum bis wenig profitieren.

Standort: Pokambor Ave / Street 11, Siem Reap

#6 Pubstreet von Siem Reap

Auf die Lokalitäten in der gut ausgeschilderten Pubstreet werfen wir nur von außen einen Blick und schlendern die Straße auf und ab. Hier wird es am Abend sehr laut. Wenn du auf der Suche nach einer Party bist, dann ist das die richtige Adresse. An dieser Stelle ein kleiner Hinweis: hier wird exzessiv und aufdringlich Prostitution betrieben.

Standort: Pub Street, Siem Reap

Reisetipps & Wissenswertes

Preise und Währung in Siem Reap

Wer von ganz Südost-Asien auf Kambodscha schließt, der wird zumindest in Siem Reap von den Preisen erschlagen. Im Supermarkt findest du einen halben Liter Markenwasser für umgerechnet rund fünf Euro. Ein wenig Gebäck und Getränke für den nächsten Tag haben uns 20 US Dollar gekostet.

Das Preis-Leistung-Verhältnis ist hier absolut unverhältnismäßig und für uns nicht tolerierbar gewesen. Allein schon aus Rücksicht auf die Anwohner und um die Preise nicht weiter zu pushen sind wir lieber ein paar Meter weiter gelaufen und haben in von Einheimischen betriebenen Geschäften und an Marktständen eingekauft.

An europäischen Produkten mangelt es jedenfalls nicht. Dollar gibt es übrigens nicht zurück, sondern abgezähltes Wechselgeld in Riel, die braucht hier scheinbar niemand.

Verpflegung & Restaurants in Siem Reap

Am ersten Abend haben wir uns im Hotel verpflegt, lokale Küche wurde dort aber nur beschränkt angeboten. Wir wollen landestypisches Essen probieren. Daher lassen wir uns von unserem Guide, der uns für drei Tage in Angkor begleiten wird, für den nächsten Tag das Café Indochine empfehlen und das hält was es verspricht.

Leckeres Essen, sehr freundliches und aufmerksames Personal und ein gemütliches Ambiente. Ein Kinderstuhl wird uns ebenfalls angeboten, das ist richtig top. Das Essen wird auf Wunsch gewürzfrei serviert, was für uns mit unserer Tochter sehr von Bedeutung ist und wir daher zu schätzen wissen.

Sie bekommt wie stets gewünscht ihre Spieße, für uns gibt es ‚Amok‘, Reis und Gemüse in Kokosmilch. Stäbchen müssen wir nachordern, denn aus Freundlichkeit wurden uns zunächst Messer, Gabel und Löffel gebracht. Etwas teurer, aber dafür nicht unbedingt besser, speisen wir einen Abend später in der porcuisine.

Allerdings ist hier nach und nach immer mehr los und das Personal scheint trotz Headsets und Verkabelung mit der Koordination ein wenig überfordert. In der lockeren Atmosphäre am Vorabend hat es uns bedeutend besser gefallen, auch wenn das Essen hier ausgezeichnet schmeckt.

Für uns geht es nach dem Essen zeitig ins Bett, damit wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang bereits im Angkor-Gebiet sind. Für die, die länger Ressourcen haben, hält das Restaurant noch eine Tanzshow des Apsara-Tanzes bereit, begleitet von ruhigen Klängen der traditionellen Instrumente und ihrer Musik.

Müll in Siem Reap, der ärmsten Provinz Kambodschas

Wer durch die Stadt schlendert, der braucht nach den Schattenseiten des Tourismus nicht lange suchen. Überall lauern Berge von Müll. Die Wiesen und auch die Viehweiden sind mit Plastik übersät, die Menschen sitzen in ihren Gärten zwischen Müll und Unrat, während ein paar Meter weiter ein munteres Lagerfeuer lodert.

Den Weg bis zum Mülleimer nimmt hier scheinbar kaum einer auf sich. Nicht mal vor der eigenen Haustür.

Siem Reap ist eine der ärmsten Provinzen in Kambodscha, gesegnet mit den sich in der Nähe befindenden Tempelanlagen  um Angkor Wat und dem damit verbundenen (Massen)Tourismus. Bei den Anwohnern selbst kommen diese Einnahmen jedoch nicht an.

Die Einnahmen der knapp 2 Mio. Besucher jedes Jahr werden anderweitig investiert, aber nicht ins Stadtbild, zur Unterstützung der Bevölkerung oder in den Umweltschutz. Die Einheimischen werden mit seltsamen Regularien von ihrem Grund und Boden vertrieben und können nicht vom Tourismus profitieren, obwohl sie mittendrin sind im Geschehen.

Es passiert sogar das Gegenteil. Denn aufgrund der steigenden Touristenzahlen schnellen auch die Preise für das tägliche Leben in die Höhe, sodass sich die Kambodschaner das Leben in Siem Reap kaum mehr leisten können und aus ihrer Stadt wegziehen.

Mit diesem Wissen können wir auch die vielleicht negativen Schwingungen, die in der Luft liegen, ein wenig nachvollziehen und verstehen.

Siem Reap & Angkor: Sehenswürdigkeiten in der Provinzhauptstadt

Lohnt sich ein Aufenthalt in Siem Reap? Unser Fazit!

Die uns aus Thailand bekannte asiatische Freundlichkeit vermissen wir bei unserer Ankunft. Wir werden ruppig und mehr als aufdringlich begrüßt.

Weil wir von unserem Entschluss, die Sehenswürdigkeiten in Siem Reap zu Fuß zu erkunden nicht abweichen wollten, sind wir wütenden Ausrufen zum Opfer gefallen und mir wurde mit Baby im Tragetuch ein Beinchen gestellt, sodass ich fast gestürzt wäre. Auslöser? Eine freundlich und dankend abgelehnte Fahrt im Tuk Tuk.

Angekommen sind wir hier mit großem Unwohlsein, abends haben wir uns mit Bauchschmerzen ins Bett gelegt. Umso mehr haben  wir uns auf die nächsten Tage gefreut mit unserem persönlichen Guide durch die Tempelanlagen im Angkor Archaeological Park zu laufen und mit dem Boot über den Tonlé-Sap-See zu fahren.

Der sehr gut deutsch sprechende Sam So, so heißt er, hat uns Land und Leute dann doch noch etwas näher gebracht als anfangs gedacht.

Wir möchten Kambodscha gerne ausgiebiger bereisen und kommen auf jeden Fall nochmal mit etwas mehr Zeit im Gepäck wieder. In Siem Reap haben wir uns anfangs jedoch nur bedingt wohl gefühlt. Zu viel Kommerz, zu wenig vom Land.

Zu wenig vom Land für seine Leute – das passt besser. Die Authentizität hat uns gefehlt. Klar, hier ist alles auf den Tourismus ausgelegt, das wussten wir vorher. Aber selbst mit Mühe und Not kommen wir nicht mit den Menschen außerhalb unseres Hotels in Verbindung.

Wir verstehen, dass hier jeder etwas verkaufen möchte, davon werden schließlich ganze Familien ernährt. Allerdings geschieht das sehr aufdringlich und ein „nein“ wird ungern akzeptiert. Wir haben etwas Schwierigkeiten dieses Verhalten zu beantworten, denn die Menschen hier leben ja unter anderem vom Tourismus.

Denn nur unweit entfernt befindet sich eine der berühmtesten und meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten der Welt. Warum die Einheimischen und auch die Kinder jedoch auch unter dem großen Andrang der Touristen aus aller Welt leiden, dazu erzählt uns unser Guide noch ausführlich zu späterer Zeit. Meine Gedanken zu Kinderarbeit und Souvenirs liest du in diesem Beitrag.

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17 Kommentare

  1. 03/12/2018 / 08:29

    Nein wir waren noch nicht dort und bisher auch noch nicht geplant. Danke für diesen ausführlichen und informativen Artikel, alles Wichtige auf einen Blick hilft ja immer ungemein bei der Reiseplanung.

    Lg noch aus Norwegen
    Ina

  2. 05/12/2018 / 08:42

    Gute Tipps! In Siem Reap war ich noch nicht, aber wir hatten einen tollen Tag am Strand von Sihanoukville in Kambodscha. Seitdem will ich nochmal in dieses Land.
    Liebe Grüße
    Angela

    • Isabel
      Autor
      05/12/2018 / 08:53

      Darüber habe ich auch nur gutes gehört! Vor allem über die Insel vor dem Festland: Koh Rong.

      Vielleicht schaffen wir es dort im Anschluss an unsere Vietnam-Rundreise kommendes Jahr hin, wenn noch ein wenig Zeit zum Baden und Entspannen übrig ist.
      Vietnam selbst gibt dafür ja nicht so viel her.

      Liebe Grüße
      Isabel

  3. 11/03/2019 / 19:25

    mit Baby nach Kambodscha wäre uns vermutlich nicht in den Sinn gekommen, aber stimmt schon: was man aus den Medien kennt macht selten ein Land aus. Ich wüsste allerdings auch nicht, wie man schon im Vorfeld einen privaten Fahrer organisiert, mal abgesehen davon, dass ich auch nicht auf die Idee gekommen wäre. Aus deinem Beitrag habe ich gelernt, die großen touristischen Ziele bei der Reiseplanung nochmals genau unter die Lupe zu nehmen. Aber Asien muss noch warten bis wir Europamüde.
    LG Thore

    • Isabel
      Autor
      11/03/2019 / 19:31

      Hallo Thore,

      wir haben diverse asiatische Länder mit Baby und Kleinkind bereist.
      Ich nenne das einfach weltoffen 😉

      Liebe Grüße

  4. 12/03/2019 / 10:56

    Liebe Isabel,

    ich bin wieder einmal begeistert, wie ansprechend du diesen Besuch beschreibst. Vietnam und Kambitscha standen schon vor unserer Tochter lange auf meiner Wunschliste, leider haben wir das irgendwie nie hinbekommen. Mit Kind habe ich mich bisher etwas gescheut über die Reiseziele nachzudenken. Wie immer, wenn ich deine Beiträge lese, bekomme ich akutes Fernweh und Herzklopfen. Das klingt so toll, da würde ich am liebsten direkt den Flug buchen. Aber ein paar Fragen habe ich hierzu noch. Du schreibst, dass ihr den privaten Wagen vom Flughafen vorab gebucht habt, wo findest du solche Anbieter? Und auch der Guide, der euch begleitet hat, hast du den ebenfalls vorab gebucht oder vor Ort auf Empfehlungen gehört? Bei sowas fühle ich mich immer extrem unsicher. Vielen Dank auch für dein ausführliches Fazit. Das ist wirklich interessant zu wissen. So ein aufdringliches Verhalten habe ich in Afrika schon einmal erlebt, von Asien jetzt allerdings noch nicht gehört. Wenn man sich vorab innerlich darauf einstellen kann, hilft das sicher sehr.

    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Liebe Grüße,
    Tanja

    • Isabel
      Autor
      12/03/2019 / 11:00

      Hallo Tanja,

      danke dir! Ich kann euch wirklich nur empfehlen: macht es!
      Ich bin so froh, dass wir mutig waren, sonst wäre uns wirklich eine ganz tolle Zeit entgangen!
      Ich schicke dir mal eine Mail!

      Liebe Grüße

  5. 12/03/2019 / 16:52

    Eigentlich möchte ich die Tempelanlagen unbedingt mal sehen. Aber dein Beitrag bestärkt mich auch wieder in meinen Bedenken: Kann man da wirklich noch guten Gewissens hinfahren, wenn die Stadt ohnehin schon so unter dem Overtourism leidet?!? Hat man da überhaupt noch Spaß dran? Kann man die Tempelanlagen überhaupt in Ruhe auf sich wirken lassen? Vielleicht ist es bei manchen Zielen auch besser, wenn man sie nur von den schönen Bildern kennt …
    Liebe Grüße
    Angela

    • Isabel
      Autor
      12/03/2019 / 17:35

      Hallo Angela,

      wenn du Angkor sehen willst, dann solltest du dich beeilen!
      Ich werde zeitnah nochmal dort hinreisen, weil ich mir erhoffe mit meiner älteren Tochter nun etwas mehr zu sehen und alles intensiver besichtigen zu können.

      Wie man mit der Verantwortung als Reisender und Tourist vor Ort umgeht, bleibt ja bei jedem selbst!
      Die lokale Bevölkerung kannst du ja zum Beispiel durch die Buchung eines Homestays unterstützen.
      Niemand muss im Supermarkt einkaufen gehen, es geht auch beim lokalen Händler.
      Da könnte ich jetzt noch viel mehr aufzählen 😊

      Liebe Grüße

  6. 12/03/2019 / 20:27

    Sehr schöner Beitrag. Ich finde es immer traurig wenn die Einnahmen aus dem Tourismus nicht bei der lokalen Bevölkerung ankommen. Für wen sind denn diese Supermärkte? Dann ja echt nur für Touristen, oder? Ich würde auch immer bei den Einheimischen kaufen.
    Ich kann nach Euren Erlebnissen nachvollziehen, dass ihr Euch nicht so wohl dort gefühlt habt.
    Schade. Ich hoffe, dass der Tourismus nicht noch mehr zerstört.
    Lg Miriam

    • Isabel
      Autor
      12/03/2019 / 20:34

      Hallo Miriam,

      ich habe dort nur Touristen gesehen. Wir waren ja auch drin und sind dann über die saftigen Preise gestolpert.
      Die Preise sind für die lokale Bevölkerung nicht bezahlbar und auch hier würde sich ja niemand von uns rund 10 Euro für einen Liter Wasser leisten können.

      Auch wenn wir uns in diesem Moment nicht wohl gefühlt haben, würde ich übrigens trotzdem nochmal hinfahren.
      Mit etwas Abstand zur Situation kann ich das so annehmen.

      Liebe Grüße

  7. Elke
    31/05/2019 / 17:21

    Hi Isabel, ich habe gerade sehr interessiert Deine tollen Kambodscha Beiträge gelesen. Hast Du die Kontaktdaten von Eurem deutschsprachigen Tuk Tuk Guide? Da wir mit Kindern reisen, suche ich einen netten deutschsprachigen Guide. Worüber hast Du Euren Gide vorab (?) gebucht?
    Viele Grüsse von Elke

    • Isabel
      Autor
      31/05/2019 / 17:26

      Hallo Elke,
      wir sind nicht mit dem Tuk Tuk, sondern mit einem klimatisierten Van gefahren.
      Wenn du die Daten benötigst, schreib mir gerne eine e-Mail 😊

      Liebe Grüße

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