• Sekundäres Ertrinken: Symptome trockenes Ertrinken bei Kindern
  • Sekundäres Ertrinken: Symptome trockenes Ertrinken bei Kindern

    Wann tritt sekundäres Ertrinken auf? Mein Kind ist ins Wasser gefallen, ist das bedenklich? Welche Symptome bringt trockenes Ertrinken, auch stilles Ertrinken genannt, mit sich? Wie lange danach ist es gefährlich und welche Anzeichen gibt es?

    Gestern habe ich im Radio gehört, dass die DLRG dieses Jahr vermehrt mit Badeunfällen rechnet. Die Schwimmbäder haben geschlossen, oder die Hygienebedingungen schrecken Familien dank unbenutzbarer Toiletten und Duschen ab. Der kostenlose Ausflug zum See oder Bach kommt wie gerufen. Aber auch im Planschbecken im eigenen Garten lauert eine nicht zu unterschätzende Gefahr: sekundäres/stilles/nachträgliches Ertrinken.


    Als ich zum ersten Mal davon gehört habe, dass Babys und Kinder auch noch Stunden später, nachdem sie Wasser eingeatmet haben, nachträglich ertrinken können, war ich geschockt.

    Sekundäres Ertrinken bei Kindern

    Sekundäres Ertrinken Symptome bei Kindern nach einem Badeunfall

    Sekundäres Ertrinken bei Kindern ist den meisten Eltern unbekannt. Daher liest du hier eine kurze Zusammenfassung über trockenes Ertrinken, Symptome und Maßnahmen, die du ergreifen solltest, wenn dein Kind ins Wasser gefallen ist. Wenn du dir unsicher bist, sprich mit dem Kinderarzt oder rufe den Rettungsdienst.

    Natürlich ist meine Tochter niemals unbeaufsichtigt am Wasser, Schwimmhilfen nutzen wir allerdings nicht. Dass sie mal im stehtiefen Wasser das Gleichgewicht verliert, oder beim Rutschen ordentlich Wasser ins Gesicht bekommt, passiert. Auch geringe Mengen an Wasser können bereits gefährlich sein, wenn dieser Vorgang für den Körper unerwartet passiert.

    Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Ganz so dramatisch ist es nicht, denn sekundäres Ertrinken ist sehr selten. Die meisten Menschen, die nach einem Badeunfall sterben, sind junge Erwachsene bis Menschen ins hohe Alter. Kinder spielen tatsächlich eine untergeordnete Rolle. Trotzdem sollten Eltern das Phänomen des zweiten Ertrinkens kennen.

    Was ist sekundäres Ertrinken?

    Meint man das Ertrinken von Kindern, Stunden später nachdem sich einen Badeunfall ereignet hat, dann werden verschiedene Begriffe als Synonym verwendet. Sekundäres Ertrinken meint, dass Wasser die Lunge tatsächlich erreicht hat.

    Hier kann die Atemnot noch bis zu 24 Stunden, nachdem das Kind ins Wasser gefallen ist, auftreten.

    Was ist trockenes Ertrinken?

    Von trockenem Ertrinken spricht man, wenn Wassertropfen eine Blockierung der Kehlkopfmuskulatur verursachen, und somit zu Atemnot führen.

    Gefahr für Kinder: trockenes Ertrinken am Meer

    Da die Symptome für Eltern und Laien kaum zu erkennen sind, sollte immer Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden, wenn ein Kind ins Wasser gefallen ist. Insbesondere dann, wenn der Schwimmunfall nicht beobachtet wurde und nicht klar ist, ob und wie lange sich das Kind unter Wasser befunden hat.

    Sekundäres Ertrinken Symptome: An welchen Anzeichen erkennt man trockenes Ertrinken?

    Mögliche Symptome für sekundäres Ertrinken können Husten, Atemnot oder Vergesslichkeit sein. Die Symptome können rasch nach dem Badeunfall auftreten und sind somit leichter zu erkennen.

    Oft wird auch die Bezeichnung ’stilles Ertrinken‘ oder ‚trockenes Ertrinken‘ verwendet.

    Stilles Ertrinken bei Kindern ist sehr selten.

    Besonders gefährlich für Kinder: Treten die Anzeichen im Schlaf auf, bekommen die Eltern die Symptome nicht mit und die Kinder können nicht auf sich aufmerksam machen.

    Was kann ich tun, damit mein Kind gefahrlos im Wasser spielen kann?

    Allen Eltern wird klar sein, dass Wasser – im Übrigen auch für Erwachsene – immer Gefahren birgt. Mit unseren Kindern können wir Verhaltensregeln trainieren, ihnen eine frühe Wassergewöhnung ermöglichen und vor allem: Kinder müssen unter Aufsicht sein.

    Auch Schwimmhilfen wie Poolnudeln, Schwimmflügel oder Baby-Sitzringe sind kein Ersatz für die eigenen Augen.

    Die Symptome und Anzeichen für sekundäres Ertrinken können ganz unterschiedlich sein.

    Letztendlich können Kinder auch an kleinen Mengen Wasser sofort und nicht nur nachträglich ertrinken. In Pfützen, Eimern, Planschbecken.


    Reisetipps für die Sommerferien in Deutschland

    Usedom mit Kindern: 9 Ausflugsziele und Ideen

    Rotweinwanderweg mit Kind außerhalb der Saison

    Ein Tag in der Hansestadt Lübeck

    Fehmarn mit Kindern: die besten Tipps für Familien

    Mit dem Wohnmobil entlang der Lübecker Bucht

    Camping auf Fehmarn

    14 Ideen für Städtereisen mit kleinem Budget in Europa


    Wenn dir der Artikel weitergeholfen hat, würde ich mich freuen, wenn du ihn dir auf Pinterest merkst oder mit deinen Freunden teilst!

    Hast du noch fragen? Wir freuen uns über Kommentare!

    .

    2 Kommentare

    1. 13/06/2020 / 21:12

      Liebe Isabel,

      vielen Dank für diesen interessanten Beitrag zu einem sehr wichtigen Thema. Ich hatte zwar auch schon von sekundärem Ertrinken gehört, jedoch finde ich diese Details wirklich interessant.

      Liebe Grüße,
      Tanja

      • Isabel
        Autor
        24/06/2020 / 08:02

        Hallo Tanja, danke dir für dein Feedback!
        Als Eltern sollten wir darüber bescheid wissen, deswegen habe ich den Artikel veröffentlicht.
        Liebe Grüße

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.